Meine Philosophie...

Täglich diskutieren unsere Gesundheits-„Experten“ über die Entstehung und Therapiemöglichkeiten sogenannter Zivilisationserkrankungen. Schulmediziner scheinen die Schuldigen in genetischen Veranlagungen, bösen Bakterien und Medikamentenmängeln gefunden zu haben – Naturheilkundler sehen die Ursachen hingegen meist in Toxinbelastungen und Nährstoffdefiziten. Ich selbst kam nach vielen Jahren der Selbstexperimente sowie dem Austausch mit hunderten Leuten jedoch zu einer völlig anderen Erkenntnis...

Einen Aha-Moment erlebte ich, als sich vor einiger Zeit ein Abonnent darüber empörte, wie verantwortungslos doch meine Empfehlungen seien. Er schien es als moralisch verwerflich zu betrachten, Menschen aktiv zur Eigeninitiative zu motivieren, anstatt jedes kleinste Symptom von einem Mediziner untersuchen zu lassen. Als Ursachen-Forscher stelle ich mir jedoch stets die Frage, was einen Menschen in erster Instanz in die Lage seiner „Krankheit“ brachte. Es war die vollständige Abgabe der eigenen gesundheitlichen Verantwortung an einen externen „Therapeuten“. Aus diesem Grund betrachte ich es keineswegs als verantwortungslos, die Kompetenz unserer medizinischen Systemsklaven in Frage zu stellen. Verantwortungslos ist, einem Menschen seine Verantwortung zu nehmen. Kurzfristig schafft ein Arztbesuch oft Erleichterung, langfristig stärkt er meist das Gefühl, einer Krankheit hilflos ausgeliefert zu sein und in einer vollständigen Abhängigkeit zu leben. Egal, welche gesundheitliche Maßnahme getroffen wird - ohne den Rat des „Arzt oder Apothekers“ scheint in unserer Gesellschaft nichts mehr erlaubt zu sein. Doch wer seine Gesundheit vollständig in die Hände einer Drittperson legt, senkt langfristig seine somatische Intelligenz. Er verlernt zu spüren, was ihm guttut und entwurzelt sich damit von seinem Höheren Selbst.

„Give a man a fish and you feed him for a day. Teach a man to fish and you feed him for his lifetime.”

War ich bis zu meinem 24. Lebensjahr noch ein gesundheitliches Wrack, habe ich es innerhalb weniger Jahre geschafft, zahlreiche Leiden - darunter starke Depressionen mit nahezu täglichen Panikattacken, chronische Antriebslosigkeit sowie entzündliche Hauterkrankungen – ohne Medikamente ganzheitlich zu heilen. Aus der Retrospektive betrachtet waren es jedoch nicht bestimmte Nährstoffe oder Therapien, die meinen Heilungsprozess in Gang setzten – es war ich selbst. Meine innere und tiefsitzende Intuition, für jegliches Problem eine Lösung finden zu können, war mein Rettung. Doch gerade, weil ich es geschafft habe, meine persönliche Selbstheilung anzuregen, möchte ich nicht als Guru betrachtet werden. Denn ein Guru gibt seiner Gefolgschaft strenge Verhaltensregeln vor, denen sie sich zu unterwerfen haben, um erlöst oder geheilt zu werden und kreiert aus seinen eigenen Erfahrungen ein allgemeingültiges Gesetz. Im Schamanismus oder der All-Chemie – zwei Bereiche, die einen großen Bestandteil meiner Forschungsarbeit ausmachen – bezeichnen sich die Schamanen und Alchemisten selbst nicht als Heiler. Auch die Mittel, welche z.B. Paracelsus oder Jesus verabreichten, wurden niemals als alleinige Medizin betrachtet. Letztendlich ging es immer nur darum, durch bestimmte Substanzen oder Therapien physische oder mentale Blockaden zu lösen, um somit die inneren Selbstheilungskräfte aktivieren zu können. Auch, wenn ich es könnte und (gesetzlich) dürfte, würde ich heutzutage niemanden mehr heilen. Denn hiermit nehme ich einem Menschen die tief spirituelle Erfahrung der Selbstheilung.

„Der Arzt verbindet Wunden. Der innere Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst.“

Mein persönlicher Forschercodex lässt sich mit lediglich vier Wörtern zusammenfassen: Keine Meinung ohne Praxiserfahrung. Diese Einstellung steht jedoch in völligem Widerspruch zu unserer derzeitigen „Diskussionskultur“, in der das primäre Ziel der Beteiligten darin besteht, Recht zu haben und nicht darin, seinen eigenen Horizont durch neue Impulse erweitern zu lassen. Ein Prof. Dr.Dr.-Titel und die Verwendung dutzender Fachbegriffe sorgt in dieser auf Autoritätsgehorsam konditionierten Welt leider noch immer für mehr Eindruck als reale und authentische Erfahrungsberichte von Menschen, die ganzheitliche Heilung erfuhren. Dieser Blog soll hierbei einen Gegenpol liefern. Es werden im Laufe der Zeit zahlreiche Beiträge über meine persönlichen Erfahrungen mit verborgenen Heilmitteln erblühen, die mich sowohl körperlich als auch spirituell zu einem anderen Menschen haben werden lassen. Ich betrachte mich selbst nicht (mehr) als Therapeuten, sondern als eine Art „modernen Alchemisten und Schamanen“, der altes Heilwissen mit Erkenntnissen der Neuzeit verknüpft. Ich möchte meine Forschungsergebnisse teilen und andere Menschen inspirieren, eigene Forschungen zu betreiben und so einen fruchtbaren Austausch auf dieser Welt initiieren. Denn ich bin kein Theoretiker, sondern Praxisforscher. Ich lese keine Studien, ich bin meine eigene Studie.

Doch bin ich mitnichten der Erste. Seit Jahrtausenden sind spirituelle Menschen auf der Suche nach dem „Stein der Weisen“, wie er in der All-Chemie genannt wird. Eventuell wurde dieser auch bereits gefunden – im Rahmen der Inquisition jedoch wieder ausgelöscht. Manche verstehen unter dem Stein der Weisen eine allheilende Substanz, die in der Lage ist, jede physische und psychische Erkrankung aufzulösen und den Körper aktiv zu verjüngen. Andere wiederum betrachten ihn eher symbolisch für den inneren Aufstieg durch Erhöhung der eigenen Schwingung. Ich selbst sehe im Stein der Weisen nicht ein Endziel, sondern einen Weg. Und so wie man auf einem Pfad im Wald eine „falsche“ Abbiegung erwischen kann, geht es für mich im Leben darum, seine Einstellung zu verschiedenen Themen immer wieder neu zu justieren. Es kann daher sein, dass sich Artikel auf dieser Homepage im Laufe der Zeit verändern – alles entspricht immer lediglich meiner aktuellen und persönlichen Ansicht...

Alles hat seinen Sinn, alles passiert zu-fällig.

Mit diesem Blog möchte ich dich jedoch dazu inspirieren, eine „falsche“ Abbiegung nicht mehr als Fehler, sondern als lehrreiche Erfahrung zu betrachten. Ich möchte dich dazu inspirieren, deinen Forschergeist auf die Suche nach dir selbst zu schicken. Und ich wünsche dir aus tiefstem Herzen, das Urvertrauen und -wissen wiederzuerlangen, das in jedem von uns verborgen liegt. Du hast es verdient, Heilung zu erfahren.


Weg vom Mangel, hin zur Fülle.
Weg von der Angst, hin zum Mut.
Weg von der Abhängigkeit, hin zur Intuition.

Löse und verbinde
Benjamin Weidig